Christine Kamm MdL http://christine-kamm.de Hier stellt sich Christine Kamm vor, Abgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayrischen Landtag. christine-kamm.de_content285445 Willkommen auf meiner Homepage! http://christine-kamm.de/home/ Nachricht. Ich freue mich über ihre Rückmeldungen. In jedem Falle danke ich für Ihr Interesse und grüße Sie]]> Wed, 27 Jan 2016 03:17:42 +0100 christine-kamm.de_tt_news173603 Parlament der Migrantinnen und Migranten http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/parlament_der_migrantinnen_und_migranten/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/parlament_der_migrantinnen_und_migranten/ Liebe Aktive, Migrantenvereine sind wichtige Partner für die Integration. Sie vertreten... Liebe Aktive, 

Migrantenvereine sind wichtige Partner für die Integration. Sie vertreten nicht nur die Interessen ihrer jeweiligen Landsleute, sondern beteiligen sich auf vielfältige Weise am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Die Vereine leisten viel – meist unbemerkt von der Öffentlichkeit und in ehrenamtlicher Tätigkeit. Sie bieten und fördern die Möglichkeit, sich auszutauschen, zu informieren und zu vernetzen. All dies hilft, um sich leichter in der neuen Heimat zurechtzufinden. Insbesondere Neuzugewanderte oder Geflüchtete wenden sich auch an Migrantenvereine vor Ort. 
Zunehmend wird in Integrationsfragen erkannt, dass diese Vereine, die Integrationsbeiräte und Migranten-Netzwerke, über ein wertvolles Wissen und spezifische Kompetenzen verfügen und zum Teil bessere Brückenbauer sind als Einrichtungen ohne die Beteiligung von Migrantinnen und Migranten.
Wir wollen mit dem Parlament der Migrantinnen und Migranten die Wahrnehmung und Anerkennung des geleisteten Engagements dieser Vereine in den Vordergrund rücken. Die Vernetzung, aber auch das Kennenlernen guter Praxisbeispiele sind weitere Ziele der Veranstaltung. In den Workshops werden migrations- und integrationsrelevante Themen besprochen. Deren Ergebnisse sollen auch in die parlamentarische Arbeit und die politischen Diskussionen der Enquete-Kommission „Integration in Bayern aktiv gestalten und Richtung geben“ einfließen.
Deshalb laden wir Sie, die Vertreterinnen und Vertreter der bayerischer Migrantenvereine, herzlich zu dieser Veranstaltung in den Bayerischen Landtag ein.
Herzliche Grüße

Anmeldung ist bis zum 07. Juli 2017 möglich.

 

15.00     Begrüßung 
             Margarete Bause (integrationspolitische Sprecherin)
             Mitra Sharifi Neystanak (Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- 
             und Integrationsbeiräte Bayern AGABY)
             Safiétou Schwab (Vorstandsvorsitzende MORGEN e.V., Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen)
 
15:45   Vorstellung der Workshops und Umgang mit den Ergebnissen
             Christine Kamm (asylpolitische Sprecherin)
 
16:15   Workshops zu den Themen:
             1.    Politische und gesellschaftliche Teilhabe (Mitra Sharifi- Neystanak, Vorsitzende AGABY)
             2.    Bildung, Geschichte der kulturellen Vielfalt (Christian Stegmüller, Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V.)
             3.    Arbeitsmarktintegration (Halil Ibrahim Durak, Talentscouts für Flüchtlinge, Projekt AGABY "Beruflich anerkannt")
             4.    Gesundheit und Pflege (n.n.)
             5.    Interreligiöser Dialog (Dr. Margret Spohn, Leiterin Büro für Migration, Interkultur und Vielfalt - Stadt Augsburg)
             6.    Frauenrechte, Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern 
                    (Dr. Mahbuba Maqsoodi, Verein Afghanischer Frauen in München)
             7.    Wohnen – Stadtentwicklung und interkulturelles Zusammenleben (Matthias Weinzierl, Bellevue di Monaco)
             8.    Gegen Rassismus und Diskriminierung 
                    (Hamado Dipama, Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.; angefragt)
             9.    Medien – Darstellung und Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte 
                    (Fatema Mian, Neue Deutsche Medienmacher, München)
             10.    Interkulturelle Kulturarbeit (Torsten Groß, Amt für Kultur und Freizeit/Inter-Kultur-Büro Nürnberg)
             11.    Zuwanderung und Asyl: Brauchen wir ein Einwanderungsgesetz? 
                     (Migrationsbeirat Landeshauptstadt München, Fraktion B90/Die Grünen
             12.    Bürgerschaftliches Engagement von Migrantenvereinen 
                     (Erich eisenstecken, Selbsthilfezentrum München und Friederike Junker, MORGEN e.V., 
                     Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen)
  
18:15   Präsentation der Workshop-Ergebnisse
            Anschließend Ausklang und Get together bis ca. 19:00 Uhr
 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, in welchem Workshop Sie mitarbeiten wollen.

 
► Bitte verwenden Sie hierfür das Anmelde-Feld "Institution" oder schreiben uns eine E-Mail an Hamun Tanin
   

Die Veranstaltung wird unterstützt von:

  • MORGEN e.V., Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen (gefördert durch das Projekt Samo.fa – Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flücht-lingsarbeit. Das Projekt wird umgesetzt durch den Bundesverband NEMO e.V. und gefördert durch die Bundesbeauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge
  • Förderstelle Bürgerschaftliches Engagement (FÖBE)
  • Selbsthilfezentrum München
  • Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte 
  • Bayern AGABY
  • Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München

 

 

15:00   Begrüßung 

Vor Eintritt in das Landtagsgebäude ist die Vorlage des Personalausweises an der Pforte erforderlich.

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Wed, 21 Jun 2017 11:45:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news173180 Mord von Arnschwang: CSU-Regierung in der Mitverantwortung http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/mord_von_arnschwang_csu_regierung_in_der_mitverantwortung/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/mord_von_arnschwang_csu_regierung_in_der_mitverantwortung/ Christine Kamm erneuert Forderung nach Gewaltschutzkonzept für Frauen und Kinder in bayerischen... Die asylpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christine Kamm, erneuert ihre Forderung nach einem Gewaltschutzkonzept für Frauen und Kinder in allen bayerischen Flüchtlingsunterkünften. „Der Mord an einem fünfjährigen Kind in Arnschwang hätte nicht passieren müssen“, zeigt sich Christine Kamm überzeugt. Die gemeinsame Unterbringung von allein geflüchteten Frauen mit oder ohne Kinder mit alleinstehenden Männern müsse unterbleiben. Mehrfach sei dies auch im Sozialausschuss thematisiert worden. In Arnschwang habe man sogar einen vorbestraften und nach wie vor als gefährlich eingestuften Straftäter mit besonders schutzbedürftigen Personen in einer abgelegenen Unterkunft untergebracht. Dies sei ein schwerer Fehler, für den die CSU-Regierung die Mitverantwortung trage.

„Wir wurden durch die CSU-Sozialministerin mehrfach getäuscht“, ärgert sich Christine Kamm über wiederholte Beteuerungen aus deren Haus, dass besondere Gefährdungspotenziale bei den Belegungskonzepten berücksichtigt würden. In einer schriftlichen Anfrage (Anhang) fordert Christine Kamm nun umfangreiche Aufklärung über die Unterbringungsumstände in Arnschwang und die Vergangenheit des Täters. „Ich hoffe, dass künftig sorgfältig darauf geachtet wird, dass die besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden – insbesondere Alleingeflüchtete und Kinder – nicht mit alleinstehenden Männern untergebracht werden“, so Christine Kamm.

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Tue, 06 Jun 2017 12:16:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news173094 Asyl- und Migrationspolitischer Newsletter 03/2017 http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/asyl_und_migrationspolitischer_newsletter_032017-1/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/asyl_und_migrationspolitischer_newsletter_032017-1/ Den neuesten Newsletter finden Sie hier... Den neuesten Newsletter finden Sie hier

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Fri, 02 Jun 2017 12:18:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news173018 Geld für Integration ausgeben statt für Abschiebegefängnisse und -flüge http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/geld_fuer_integration_ausgeben_statt_fuer_abschiebegefaengnisse_und_fluege/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/geld_fuer_integration_ausgeben_statt_fuer_abschiebegefaengnisse_und_fluege/ Christine Kamm fordert umgehende, realitätsnahe Neubewertung der Sicherheitslage in Afghanistan Aktualisiert aufgrund der Meldung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière

Christine Kamm begrüßt, dass Bundesinnenminister Thomas de Maizière die heute geplanten Abschiebeflüge abgesagt hat. Der Anlass war der schreckliche Anschlag heute Morgen in Kabul mit mindestens 80 Toten und über 300 Verletzten.  

„Wir gedenken der vielen Opfer, zu denen auch Botschaftsangehörige gehören, und deren Familien und hoffen, dass die vielen Opfer gesund werden können. Das Attentat fand in der Hauptverkehrszeit auf einem der belebtesten Plätze Kabuls statt und traf in erster Linie die Zivilbevölkerung. Erschreckend ist daher auch die dramatisch hohe Zahl von Frauen und Kindern unter den Opfern“, so Kamm, asylpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag.

„Ich fordere, dass die Bundesregierung aufgrund dieses dramatischen Vorfalls und der weiteren vielen Attentate der letzten Monate endlich zur Kenntnis nimmt, dass die Menschen in Afghanistan zunehmend vom Terror bedroht sind. Die Abschiebungen nach Afghanistan müssen ausgesetzt werden. Die reale Bedrohungslage in Afghanistan muss bei den Asyl-Entscheidungen berücksichtigt werden. Bayerns Innenminister Hermann ist gefordert, unbescholtene Asylsuchende umgehend aus der Abschiebehaft zu entlassen und Festnahmen, wie sie heute aus einer Berufsschule in Nürnberg heraus erfolgt sind, zu stoppen. Anstatt die jungen Flüchtlinge abzuschieben, muss ihnen die Aufnahme ihrer Ausbildungsverträge oder Qualifizierungskurse endlich ermöglicht werden“, fordert Kamm. 

Originale Mitteilung von 10:22 Uhr

„Die Lage in Afghanistan ist dramatisch. Das Attentat heute Morgen mit über 60 Verletzten und Toten in der Nähe der deutschen Botschaft macht uns betroffen. Wir wollten mehr Geld für schnellere Integration und für die Entwicklungszusammenarbeit ausgeben und nicht horrende Geldsummen für neue Abschiebegefängnisse und -flüge nach Afghanistan“, kommentiert die asylpolitische Sprecherin der Landtag-Grünen, Christine Kamm, den mittlerweile 6. Abschiebeflug nach Kabul an diesem Mittwoch. Sie verweist auf eine grüne Anfrage.

„100 zusätzliche Abschiebehaftplätze sollen in Passau errichtet werden – viele Flüchtlinge werden in Abschiebehaft genommen, darunter viele Flüchtlinge, die seit Jahren in Bayern leben, integriert sind und ihren Unterhalt selbst bestreiten.“ Afghanistan sei nicht sicher. Das bestätigte auch der Abgeordnete des Afghanischen Parlaments, Gulam Hussein Nasseri, erst vor Kurzem Abgeordneten des Bayerischen Landtags. „Nach Afghanistan abschieben heißt, die dramatische Sicherheitslage dort wider besseren Wissens zu ignorieren“, so Christine Kamm. „Wir brauchen umgehend eine realitätsnahe Neubewertung."

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Wed, 31 May 2017 11:17:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news172345 Frauen-Wohnprojekte auch in Augsburg gewünscht und dringend nötig http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/frauen_wohnprojekte_auch_in_augsburg_gewuenscht_und_dringend_noetig/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/frauen_wohnprojekte_auch_in_augsburg_gewuenscht_und_dringend_noetig/ Bedarfe und Problemlagen von Frauen beim Thema Wohnen berücksichtigen Bereits zum sechsten Mal... Bedarfe und Problemlagen von Frauen beim Thema Wohnen berücksichtigen

Bereits zum sechsten Mal hatte die Grüne Stadtratsfraktion gemeinsam mit Christine Kamm, MdL, zum Green Ladies Lunch ins Augsburger  Rathaus eingeladen. Dieser stand unter dem Motto “Frauen - Wohnen - andere Wege”. Zahlreiche Frauen aus den verschiedensten Bereichen sind erneut unserer Einladung gefolgt, um sich mit uns über Frauenwohnprojekte aus München wie über die Frauenpension zu informieren und darüber gemeinsam zu diskutieren.

Martina Wild, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Stadtratsfraktion: “Wir sind der Meinung, dass auch in Augsburg viel stärker noch die Bedarfe und Problemlagen von Frauen beim Wohnen berücksichtigt werden müssen. Dies betrifft zum einen Wohnprojekte, die auf Frauen mit besonderen Bedarfen und auf eine am Wohnungsmarkt besonders diskriminierte Gruppe von Frauen fokussiert sind. Wir unterstützen daher das Anliegen, eine Frauenpension zu errichten. Dies betrifft zum anderen aber auch Frauenwohnprojekte, die Wohnraum für Frauen schaffen wollen, um andere Formen des Zusammenlebens zu erproben“.

Christine Kamm, MdL: ”Gerade jetzt kommt es darauf an, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum zu verbessern, auf den Frauen in besonderem Maße  angewiesen sind. Dazu muss der Freistaat seine Wohnbaufördermittel erhöhen. Es  darf nicht  dabei bleiben, dass  der Freistaat mittlerweile jährlich  weniger für den sozialen Wohnungsbau ausgibt als in den vergangenen 20 Jahren. Hier in Augsburg müssen Frauenprojekte aus ihrem Schattendasein geholt und mehr unterstützt werden. Frauenwohnprojekte  bereichern unser Wohnangebot und leisten einen Beitrag vielfacher gesellschaftlicher Probleme. Sie sind Ideengeber für gute Wohnprojekte für morgen. Eine Inforeise und die Gründung eines Fördervereins sind die nächsten Schritte”.

Heike Skok, Aufsichtsrätin der 1. Frauen-Wohn-und Baugenossenschaft München, erläuterte den Gründungszweck dieser Genossenschaft: sie ziele darauf ab, der wirtschaftlichen Benachteiligung von Frauen entgegenzuwirken, indem bezahlbaren Wohnraum für Frauen und zugleich aber auch Immobilieneigentum in Frauenhand geschaffen werde. Die Baugenossenschaft setze auf eine aktive Mitgestaltung bei Planung wie Gestaltung des Wohnens und ermögliche auf diese Weise ein Zusammenleben der beteiligten Frauen nach eigenen Vorstellungen. Die Frauen-Wohn- und Baugenossenschaft legt dabei großen Wert auf barrierefreies und gemeinschaftliches wie auf ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Bauen.  Dies alles erfordere viel Engagement von Seiten der Frauen, aber auch die konsequente Förderung durch die Stadt München. Ohne die Bereitstellung von Flächen im Bebauungsplan für Genossenschaften, ohne das München Modell wäre vieles nicht möglich.

Andere Wege des Miteinander Wohnens begeht in München der Förderverein „Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter“. Vorgestellt wurde dieses Projekt von der Vorsitzenden Dr. Christa Lippmann. Zielsetzung des Vereins ist u.a. die Förderung nachbarschaftlicher Wohngruppen für ältere Frauen, die Beschaffung von Wohnungen zu diesem Zweck, die Begleitung und Beratung dieser Wohngruppen sowie die Veranstaltung von Bildungs- und Kulturveranstaltungen.

Martina Kobriger, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen, ging insbesondere auf die Lebenssituation obdachloser Frauen ein. Deren Zahl steigt in Augsburg stark an, was für die Stadtgesellschaft eine besonders große Herausforderung darstelle. Deshalb wurde nach dem Vorbild anderer Städte vom SKF das Konzept einer Frauenpension für Augsburg entwickelt. Dort sollen obdachlose Frauen einen eigenen Raum sowie Betreuung bekommen, um in Ruhe und Sicherheit eine Perspektive für sich entwickeln zu können.  

Martina Wild abschließend: „Die bei unserem Ladies Lunch vorgestellten Projekte haben eines gemeinsam: Sie versuchen, Antworten auf ungelöste gesellschaftliche Probleme zu geben, Probleme, die gerade auch mit dem bestehenden Mangel an günstigem Wohnraum verbunden sind, und sie versuchen zugleich, Raum zu schaffen für neue, andere Lebenssituationen und Lebenskonzepte. Derartige Projekte und Initiativen brauchen wir auch in Augsburg“.

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Thu, 04 May 2017 12:13:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news172239 Abschiebeflüge aus München stoppen http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/abschiebefluege_aus_muenchen_stoppen/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/abschiebefluege_aus_muenchen_stoppen/ „Keine Abschiebeflüge nach Afghanistan vom Flughafen München aus“, fordert die asylpolitische... „Keine Abschiebeflüge nach Afghanistan vom Flughafen München aus“, fordert die asylpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christine Kamm, angesichts der für Montagabend, 24.4.17, geplanten dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan ab München. „Die Stadt München muss ihre Anteilsbeteiligung von 23 Prozent am Münchner Flughafen nutzen, um diese unverantwortlichen Abschiebeflüge in das vom Krieg zerrissene Land zu stoppen.“

Die Sicherheitslage müsse aufgrund der veränderten Situation neu bewertet und das sogenannte Rückübernahmeabkommen ausgesetzt werden. „Es werden keineswegs nur straffällig Gewordene abgeschoben, sondern gerade aus Bayern gut integrierte, schon lange hier lebende Flüchtlinge und hoch traumatisierte, therapiebedürftige Menschen“, so Christine Kamm. Während in anderen Bundesländern diese ein Bleiberecht erhielten, setze die CSU-Regierung auch sie auf die Abschiebeliste. „Da die Bundesregierung der afghanischen Seite nicht mal übermittelt, wer wer ist, geraten alle in Verdacht, Straftäter zu sein, wodurch ihre Gefährdung zusätzlich steigt.“

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Mon, 24 Apr 2017 08:17:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news171665 Grüne fordern Respekt für Kirchenasyl http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/gruene_fordern_respekt_fuer_kirchenasyl/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/gruene_fordern_respekt_fuer_kirchenasyl/ Vereinbarungen zum Kirchenasyl dürfen durch Justizminister nicht eingeschränkt werden „Natürlich ist die Kirche kein rechtsfreier Raum, aber was die CSU-Regierung kapieren muss, ist, dass sie auch kein krimineller Raum ist“, kommentiert die asylpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christine Kamm, das Treffen von CSU-Justizminister Bausback und Landesbischof Bedford-Strohm. „Kirchenasyl ist für Härtefälle, als Schutz vor Abschiebung, um getroffene Entscheidungen noch einmal zu überprüfen – Angestellte der Kirchen handeln hier im Sinne der Menschlichkeit und dürfen von der CSU nicht kriminalisiert werden.“

Die Kirchen betonen völlig zu Recht, dass es gerade im Interesse der rechtsstaatlichen Verfahren liegt, dass in bestimmten Einzelfällen die Entscheidungen überprüft werden, um unerträgliche Fehlentscheidungen zu vermeiden. „Wie vergangene Fälle gezeigt haben, kann Kirchenasyl Leben retten. Es ist eine Schande, dass die CSU darauf mit Strafverfahren reagiert.“

Die Landtags-Grünen stehen an der Seite der Kirchen, der Pfarrerinnen und Pfarrer und der Flüchtlingshelferinnen und -helfer. „Ganz im Gegensatz zur CSU“, so Christine Kamm. Sie fordert ausreichende Rahmenbedingungen für rechtsstaatliche Verfahren. „CSU-Justizminister Bausbacks Methode ist momentan: Den Kirchen nicht auf die Füße treten, aber gerne gegen das Schienbein.“

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Thu, 13 Apr 2017 12:50:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news171381 Flüchtlinge arbeiten lassen! http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/fluechtlinge_arbeiten_lassen-1/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/fluechtlinge_arbeiten_lassen-1/ Zur Meldung „Afghanischer Flüchtling klagt erfolgreich gegen Arbeitsverbot“ erklärt die... Zur Meldung „Afghanischer Flüchtling klagt erfolgreich gegen Arbeitsverbot“ erklärt die asylpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christine Kamm:

 „Eine weise Entscheidung des Gerichts. Wir hoffen, dass Landratsämter und das CSU-Innenministerium zukünftig nicht mehr rechtswidrig die Genehmigungen für Ausbildungs- und Arbeitsverträge versagen. Jetzt muss auch über diesen konkreten Fall hinaus generell Schluss gemacht werden mit den zahlreichen Schikanen. Die Flüchtlinge sollen ausgebildet werden und arbeiten dürfen. Es ist unverständlich und bizarr, dass jemand tatsächlich einklagen muss, arbeiten zu dürfen.“

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Thu, 06 Apr 2017 12:54:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news171091 Einladung zum Fachgespräch: Aus- und Wiedereinreise für Geflüchtete? http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/einladung_zum_fachgespraech_aus_und_wiedereinreise_fuer_gefluechtete/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/einladung_zum_fachgespraech_aus_und_wiedereinreise_fuer_gefluechtete/ Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freundinnen und Freunde,sehr herzlich lade ich Sie und Euch zu... Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

sehr herzlich lade ich Sie und Euch zu einem Informationsgespräch in den Landtag ein. 
Am Freitag, den 07. April 2017 von 15.00-16.30 Uhr im Bayerischen Landtag möchte ich folgenden Fragen nachgehen: 

Wann ist die Heimreise und Wiedereinreise für Arbeits- oder Ausbildungsaufnahme für Geflüchtete im Verfahren oder in Duldung eine realistische Chance? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Wiedereinreise auch möglich ist?

Herr Sait Demir - Zuständig für die Beratung und Arbeitsmarktvermittlung für Flüchtlinge (BAVF)
und die interkulturelle Laufbahnberatung von der Handwerkskammer Schwaben berichtet über die Bedingungen und Voraussetzungen  einer gelingenden Wiedereinreise für Ausbildung oder Arbeit.

Vor dem Hintergrund der Hinweise vieler Ausländerbehörden, die Flüchtlinge sollten doch ausreisen und wieder einreisen, um einen Arbeitsplatz- oder eine Ausbildungsstelle anzutreten, sollen zudem auch kurzfristig mögliche Verfahrensverbesserungen und politische Initiativen auf Länderebene hierzu diskutiert werden. Auf Bundesebene ist ein Einwanderungsgesetz mit der Möglichkeit des Spurwechsels vom Asylsystem zu Arbeitsmigration überfällig.

Dazu sind Sie und seid Ihr herzlich eingeladen.
Ich freue mich auf Sie und Euch!

Christine Kamm, MdL
Sprecherin für Europapolitik und Asylpolitik

 

Bitte melden Sie sich hier an


Programm:

14.30 Einlass

15.00 Begrüßung: Christine Kamm

15.15 Bericht aus der Praxis: Sait Demir - Beratung und Arbeitsmarktvermittlung für Flüchtlinge

15.45 Offene Diskussion

16.30 Ende

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Tue, 28 Mar 2017 09:54:00 +0200
christine-kamm.de_tt_news170983 Kirchenasyl: Ermittlungen gegen Mitarbeiter stoppen http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/kirchenasyl_ermittlungen_gegen_mitarbeiter_stoppen/ http://christine-kamm.de/home/home-detail/article/kirchenasyl_ermittlungen_gegen_mitarbeiter_stoppen/ Christine Kamm kritisiert CSU-Drohgebärden „Das Kirchenasyl ist in der heutigen Zeit für die betroffenen Flüchtlinge oft ein letzter Ausweg aus einer scheinbar aussichtslosen Situation“, kommentiert die asylpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christine Kamm. „Deshalb muss diese Forcierung von Ermittlungsverfahren der bayerischen Staatsanwaltschaft gegenüber Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchen sofort aufhören.“

Die Ermittlungsverfahren gegen Kirchen mehren sich, der geringen Zahl von derzeit 57 Kirchenasylen in der Evangelischen Kirche in Bayern stehen dabei rund 30 in den Berichten genannten Ermittlungsverfahren gegenüber. „Man muss sich schon die Frage stellen, ob das hier eine Drohgebärde der CSU-Regierung gegen das Kirchenasyl und die Menschen, die es gewähren, ist“, so Christine Kamm. „Die geringe Anzahl der Kirchenasyle ist keine Anmaßung, sondern mitmenschlich und christlich – etwas, was der CSU fehlt.“

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Fri, 24 Mar 2017 09:25:00 +0100